AKTUELLE LAGE ZUR CORONA-KRISE

Februar 2021

Das Sin Soluka Haus hat seine Türen geöffnet, was für die Kinder in diesen schwierigen Zeiten besonders wichtig ist. Sie leben meist auf sehr engem Raum zusammen mit ihren Familien und ohne die technischen Möglichkeiten am Online-Schulunterricht teilzunehmen. Die Situation vieler Familien ist aus finanzieller Sicht nach wie vor prekär. Das Projektteam hat seit dem Anfang der Coronazeit sechs Mal Lebensmittelpakete an Familien verteilt, was eine entscheidende Entlastung bedeutete. Im Projekt wird wenn möglich, zusätzlich zum Mittagessen auch eine kleinere Morgenmahlzeit bereitgestellt.

Die Kinder kommen ins Projekt, um hier ihre Online-Hausaufgaben entweder im Turnus an einem der zwölf Computer oder auf Handys zu lösen, und um am Zoom-Unterricht teilzunehmen. Die Projektmitarbeitenden sind sehr engagiert und in vielen Fällen auch die Hauptansprechpersonen für die Lehrerpersonen der Kinder. 

 

Falls es Ihnen möglich ist, Sin Soluka finanziell zu unterstützen, sind wir Ihnen von Herzen dankbar.

Finanzielle Mittel werden momentan vor allem für Folgendes dringend gebraucht:

-              Ein Internet-Datenabo für alle Kinder und Jugendliche, damit sie am Online-Unterricht teilhaben können

-              Weitere Computer für das Projektzentrum und für alle Familien, die keine Geräte zu Hause haben

-              Lebensmittel- und Hygienepakete für Familien, deren Einkommen in der Krise wegfällt.

 

 


SEPTEMBER 2020

Ecuador sowie Südamerika als Ganzes sind sehr schwer vom Coronavirus betroffen. Die Zahlen der Neuinfektionen in Ecuador sind nach wie vor hoch und ein Abflachen der Kurve ist kaum zu beobachten.

Viele Einnahmen, zum Beispiel aus dem Strassenverkauf, fallen weiterhin komplett aus; die finanzielle Lage für die Familien von Sin Soluka bleibt sehr prekär.

Das Projektteam vor Ort schafft Abhilfe mit monatlichen Nothilfe-Paketen, welche überlebenswichtige Nahrungs- und Hygieneartikel enthalten.

Nachdem der totale Lockdown beendet wurde, können die Kinder auch wieder im Projekt Zmittag essen. Dies unter strenger Einhaltung der Hygieneregeln und in drei separaten Gruppen zu unterschiedlichen Zeiten.

 

Der Schulunterricht findet weiterhin nur online statt. Dank grosszügigen Spenden konnte das Projekt bereits mehrere Computer reparieren, die den Kindern nun zur Verfügung stehen. Noch sind sie aber weit entfernt von der Infrastruktur, die eigentlich benötigt würde, um den Online-Unterricht von knapp 280 Kindern zu garantieren.

 


MAI 2020

Die Schulen und der Projektbetrieb sind seit März und auf Weiteres geschlossen. Seit der Ausgangssperre hat sich die Lage für die Menschen vor Ort drastisch verschlechtert.

Die meisten Eltern haben ihren Job (als Haushalthilfen, WäscherInnen, StrassenverkäuferInnen etc. ) verloren.

Das heisst: ab sofort kein Einkommen mehr! Den Familien mangelt es an nötigsten Waren wie Essen und Hygieneartikeln.

 

Deshalb hat das Team beschlossen den betroffenen Familien Pakete mit dem Nötigsten nach Hause zu liefern. Der Vorstand von Sin Soluka Schweiz hat entschieden, sofort einen ausserordentlichen Betrag von $ 4000.- zu überweisen.